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Als Diabetiker in den Urlaub fahren

Als Diabetiker ist man heute kaum noch eingeschränkt in seiner Lebensweise. Voraussetzung ist, dass man gut eingestellt ist, und sein Essverhalten samt der zugehörigen Insulingabe im Griff hat. Im Urlaub muss man jedoch einiges beachten. Egal, ob man in einer Ferienwohnung oder einem Hotel logiert, oder ob man zum Südseeurlaub oder Wanderurlaub aufbricht – Urlaub ist anders als Alltag. Darauf muss man sich auch als Diabetiker einstellen.Ins Reisegepäck gehören auf jeden Fall einige Stück Traubenzucker, das Spritzbesteck, beziehungsweise der Pen, sowie ausreichend Insulin, dass man am Urlaubsort nichts nachkaufen muss. Dabei muss gewährleistet sein, dass das Insulin nicht zu hohen Temperaturen ausgesetzt wird. Eine entsprechende isolierende Verpackung oder eine entsprechende Lagerung, vor allem während einer längeren Flugreise, oder einer Fahrt im nicht klimatisierten Auto.

Ob man nach Kitzbühel oder Barbados, ins Stubaital oder in den Schärengarten von Turku fährt – auch im Urlaub muss der Zuckerpegel regelmäßig gemessen werden; wenn nicht sogar öfter, weil man sich viel mehr bewegt, wenn man wandern oder schwimmen geht, und der Körper mehr Kohlenhydrate verbraucht, als bei einer Bürotätigkeit. Messgerät und ausreichend Zubehör, sowie ein Desinfektionsmittel dürfen also auch nicht fehlen. Ebenfalls wichtig ist es, dass man sich über die medizinischen Gegebenheiten am Urlaubsort informiert, und den Auslandskrankenschein keinesfalls vergisst.

Bei einer längeren körperlichen Betätigung, wie Wandern oder Schwimmen, Tanzen oder auch großer Kälte muss man den Zuckerspiegel im Auge behalten, und eventuell Zwischenmahlzeiten parat halten. Wenn man dann noch im Hotel oder Ferienhaus dafür sorgt, dass das Insulin – sowohl das gerade im Gebrauch befindliche, als auch die Reserve – für die ganze Dauer des Urlaubs konstant gekühlt bleibt, steht einem unbeschwerten Urlaub nichts mehr im Wege. Dabei kann man sich – unter Berechnung seiner Broteinheiten, und Erinnerung an die „Spritze danach“ – sogar durch die Buffets des Hotels schlemmen.

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