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Aserbaidschan – Im Land des Feuers

Sozusagen an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien liegt ein Land, in das sich bisher noch nicht allzu viele Reisende verirrt haben. Ein Land, das jedoch mit einer reizvollen Landschaft und vielfältigen Kultur aufwarten kann: Aserbaidschan.

Der Staat zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus ist bislang eher etwas für Individualisten, für all jene, die im Urlaub etwas völlig anderes als überfüllte Strände und anonyme Hotels erleben möchten.

Größter Anziehungspunkt ist die Hauptstadt Baku, die ihre Besucher mit ihrem orientalischen Flair verzaubert. Hinter der mittelalterlichen Stadtbefestigung verbergen sich so faszinierende Sehenswürdigkeiten wie die Mohammed Ibn Abubekir-Moschee oder das Synyk Kala-Minarett. Der so genannte Jungfrauen-Turm und die gewaltige Shirvan-Shah-Palastanlage begeistern ebenfalls die Touristen.

Untergebracht in einem der kleinen landesüblichen Hotels kann man sich anschließend treiben lassen von diesem Gewimmel aus Farben und Gerüchen, einkehren in einem Spezialitätenrestaurant oder sich verwöhnen lassen im Mashdie-Hamam.

Einen für viele etwas eigenartigen Anblick bietet der Yanardag – der „brennende Berg“ am Rande von Baku. Durch das mit hohem Druck dort ausgepresste Erdgas lodern hier bereits seit uralten Zeiten Flammen, was dem Land übrigens auch den Beinamen „Land des Feuers“ eingebracht hat.

Ein Ausflug in das Hinterland sollte keinesfalls fehlen, denn auf der Halbinsel Apsheron schlagen noch heute die Tempel der Feueranbeter des Zarathustra-Kults und die bizarr anmutende Vulkanlandschaft von Gobustan die Menschen in ihren Bann.

Aserbaidschan – Ein Land mit einer besonderen Faszination.

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