Wenn in diesen Tagen wieder überall in Deutschland die Kinder Besuch vom Nikolaus bekommen, so sehen sie zwar ehrfurchtsvoll, teils auch ängstlich auf zu dem für sie doch etwas unheimlich anmutenden Heiligen, doch nicht viele von ihnen wissen, dass es tatsächlich einen Bischof dieses Namens gab.
Dieser lebte in Kleinasien in der heutigen Türkei und so mancher Urlauber macht sich auf, nach Spuren des Heiligen zu suchen.Die Türkei hat in den letzten Jahren als Reiseland erheblich an Bedeutung gewonnen, der Tourismus blüht, Hotels und Ferienanlagen schossen wie Pilze aus dem Boden. Doch es gibt auch noch jene Urlauber, die sich aufmachen, das Landesinnere zu erkunden. Und dabei stoßen sie etwa 100 km südwestlich von Antalya auf den Ort Demre, jene Region, in welcher im 4. Jahrhundert Nikolaus als Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra gewirkt hat. Sein von den Eltern geerbtes Vermögen hat er unter den Armen verteilt, weshalb auch heute noch der Heilige Nikolaus bei seinem Besuch die Kinder beschenkt. Das Grab von Nikolaus ist heute noch zu sehen, genau darüber wurde die äußerst sehenswerte Kirche St. Nikolaus erbaut, welche auch heute noch Anziehungspunkt für Christen aus aller Welt ist.
Unbedingt besichtigen sollte man auch die lykischen Felsengräber von Demre oder das benachbarte griechische Theater.
Wer dann nach jeder Menge Kultur und Sehenswürdigkeiten Lust auf Entspannung hat, findet diese in einem der bekannten Badeorte an der Küste. Neben Antalya haben auch die Stadt Kemer oder die Badeorte Alanya und Side auf die stetig steigende Nachfrage nach einem Türkeiurlaub reagiert und bieten vom günstigen 3-Sterne-Hotel bis hin zur 5-Sterne-Luxusherberge für jeden Geschmack und Geldbeutel die passende Unterkunft.
Bildquelle: Karl-Michael Soemer / pixelio.de
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