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Badeurlaub in Budapest

Die stolze, alte Stadt an der ungarischen Donau liegt an deren Ufern, wie eine Prinzessin, die sich zur Rast dort niedergelassen hat. Altehrwürdige und geschichtsträchtige Gebäude säumen die Route der Ausflugsschiffe und Boote, die an einem sonnigen Tag dort auf dem Wasser ihre Runden drehen. Hoch oben liegt die Ofener Burg, zahlreiche Kirchen ziehen sich nicht nur durch die Altstadt. Ein bisschen liegt das Eljen der Donau-Monarchie noch über der Stadt, eine eigenartige Mischung aus modernem Trubel und ehrwürdiger Aristokratie.

Bereits seit über 2000 Jahren hat die Stadt Budapest, die sich aus den beiden Stadtteilen Buda und Pest zusammensetzt, eine uralte Tradition, die spätestens seit 1930 amtlich belegt ist: Die Stadt gilt als Bäderstadt. Wo schon die alten Römer ihre luxuriösen Bäder hatten, hat sich dieser Brauchtum bis in die heutige Zeit erhalten. Viele traditionelle, aber auch moderne Badeeinrichtungen gibt es in der Stadt. Heilbäder, moderne Sportschwimmhallen, aber auch Freizeitbäder sind der ganze Stolz der Stadt.

Die Ungarn nutzen diese Badeanstalten ebenso, wie die Gäste, die in den Ferienhäusern, Apartments und Hotels der Stadt logieren. Da gibt es Männer, die sich in einem der Bäder treffen, um sich dem Schachspiel zu widmen, aber auch Schwimm- und Heilbäder – separiert nach Männern und Frauen, Familien und Jugendlichen. So viel Vielfalt, wie in Budapest bekommt man kaum woanders geboten: Pulsierende und lebendige Kultur- und Politmetropole, geschichtsträchtige und schicksalsbehaftete Historienstätte, und eine Kur- und Heilbadlandschaft, die keine Wünsche offen lässt.

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