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Das Für und Wider zum Thema Camping

Endlich steht sie in den Startlöchern: Die warme Jahreszeit, in der es Groß und Klein, Alt und Jung hinauszieht in die freie Natur.camping1

Da werden Balkone vom Winterdreck befreit, die Gartenmöbel herausgesucht und im Schrebergarten ein Großreinemachen veranstaltet.
Doch mit am sehnsüchtigsten warten sicherlich die Camper auf den „Saisonbeginn“.
Da sind komplette Zeltausrüstungen längst einsatzbereit und der Wohnwagen startklar,  während draußen noch die letzten Regenschauer sich gegen den herannahenden Frühling aufbäumen. Doch wenn es dann endlich so weit ist, sieht man sie wieder in Scharen die Campingplätze, Wiesen und Zeltlager bevölkern.

Ein echter Camper lässt sich auch durch anfangs vielleicht noch kühle Temperaturen nicht davon abhalten, sein Lager mitten im Grünen aufzuschlagen.
Denn Campen ist mehr als nur ein Hobby – Campen ist eine Leidenschaft.

Dabei hat diese Form der Urlaubs- und Freizeitgestaltung sicherlich eine Menge Vorteile.
Während vor allem für junge Leute die Kosten eine wesentliche Rolle spielen, lieben andere wiederum die Unabhängigkeit.

Ein Fleckchen auf einem Campingplatz oder – mit Erlaubnis des Bauern – in einer Wiese kostet nur einen Bruchteil dessen, was man ansonsten für die Unterkunft in einem Hotel aufbringen müsste. Außerdem sind Camper ja meist Selbstversorger – und Lebensmittel müsste man auch einkaufen, wenn man zuhause bleibt.

Auch die Wohnwagenfans können – wenn man von den Anschaffungskosten absieht – eine ganze Menge sparen, wobei ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil zudem noch komfortabler ist, als der harte Zeltboden. Diese rollenden Wohnungen sind heutzutage mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet und ermöglichen tatsächlich einen „Urlaub wie daheim“.

Ein weiterer Vorteil des Campingurlaubs ist unbestritten die Unabhängigkeit.
Gemütlich durch die Lande zu fahren und dort Halt zu machen, wo es besonders schön ist, ohne vorher Hotelkataloge und Reiseprospekte zu wälzen, ist absolut reizvoll. Auf diese Weise lernt man sicherlich eine ganze Menge mehr von einem Land oder einer Region kennen, als wenn man sich während der gesamten Urlaubszeit nur in einem Hotel niederlässt.

Und dann sind da noch die Abenteurer, die Individualisten, für die ausschließlich ein Urlaub im Zelt in Frage kommt. Sie sind auf der Suche nach der möglichst unberührten Natur, dem ursprünglichen Leben und der Freiheit. Für jene ist Campen eine Philosophie.

Doch es gibt nicht nur Anhänger des Campingurlaubs. Für eine Vielzahl von Menschen kommt diese Form des Urlaubs nicht in Frage.

Wer sich das ganze Jahr über auf diese Wochen freut und oftmals lange dafür spart, wünscht sich im Urlaub vor allem eines: Sich einmal nach Herzenslust verwöhnen zu lassen. Keine Betten zu machen, kein Badezimmer zu putzen, keine Gedanken wegen des Einkaufens, kein stundenlanges In-der-Küche-stehen und kein Abwasch – vor allem für Hausfrauen und Mütter ein absoluter Traum, den sie sich zumindest einmal im Jahr erfüllen wollen.
Wer es zudem liebt, sich beinahe täglich gemütlich in der Badewanne zu aalen und den oftmals rustikalen sanitären Anlagen auf einem Zeltplatz nicht abgewinnen kann, wird in einem schönen Hotel sicher besser aufgehoben sein.
Auch über das Wetter muss man sich bei einem Urlaub im Hotel weniger Gedanken machen. Hier werden in der Regel auch bei schlechter Witterung allerhand Unterhaltungsmöglichkeiten angeboten, bei denen für jeden das Passende dabei ist.
Ob nun Camping oder Hotelurlaub – welche Form der Urlaubsgestaltung man wählt, muss jeder alleine für sich entscheiden.

Bildquelle: © Dieter Schütz / pixelio.de

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