Befragt man die Menschen in Bayern, was denn mit der Bezeichnung „Münchens größte Badewanne“ gemeint ist, kommt nicht nur von eingefleischten Bürgern der bayerischen Landeshauptstadt wie aus der Pistole geschossen die richtige Antwort: Der Starnberger See.
Diesen liebevoll-spöttischen Titel erhielt der zweitgrößte See Bayerns auf Grund seiner Beliebtheit als Naherholungsziel für alle Münchner und auch der übrigen Oberbayern.
Nur etwa 25 km südlich der weiß-blauen Metropole gelegen, ist der See ein ideales Ziel für alle Tages- und Wochenendausflügler, abgesehen davon, dass die Region auch als Wohnort äußerst beliebt ist. Davon zeugen unter anderem die herrschaftlichen Villen und imposanten Schlösschen rund um den See.
Auch die Prominenz hat den Starnberger See längst als reizvolles Ziel für sich erobert und so gibt es dort überall vom exklusiven Hotel bis hin zur gediegenen Familienpension für jeden die richtige Unterkunft.
Neben den zahlreichen Möglichkeiten des Wassersports genießen die Touristen hier vor allem die reizvollen Orte rund um den See, in denen es sich herrlich flanieren lässt. Sehen und gesehen werden ist dabei oftmals die Devise.
Viele Freunde der Pedale lieben die Radwege rund um den Starnberger See, bei denen man auf gemütliche Weise die zauberhafte Landschaft – wo man bei Fön sogar die Berge sehen kann – und die idyllischen Städtchen kennen lernen kann.
Geradezu legendär, auch über Bayern hinaus, ist die Ortschaft Berg, wo der unglückliche Märchenkönig Ludwig II. unter bis heute mysteriösen Umständen im See ertrank.
Auch Tutzing, Bernried oder Seeshaupt strömen den bei Urlaubern so beliebten typischen bayerischen Charme aus.
Und bei allen Romantikern darf ohnehin ein Besuch in Possenhofen nicht fehlen, der Heimat von Prinzessin Elisabeth, bevor sie Kaiserin von Österreich wurde.
Der Starnberger See – Nicht nur für Kurzurlauber äußerst lohnenswert.
Bildquelle: Michaela Schöllhorn / pixelio.de

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