Ein für viele Reisende nahezu unbekanntes, zum Teil nur aus den Nachrichten bekanntes Land in Osteuropa ist die Ukraine. Dabei hat der flächenmäßig zweitgrößte Staat Europas viele landschaftliche Reize.
War zu Zeiten des Eisernen Vorhangs eine Reise in den Osten so gut wie kaum möglich, machen sich inzwischen immer mehr Urlauber auf, ein für sie früher unerreichbares Land zu entdecken. Das Land zwischen den Karpaten und den endlosen Steppen Eurasiens ist noch ursprünglich und etwas für Abenteurer. Dabei hat die Ukraine auch viele interessante Städte zu bieten.
Die Hauptstadt Kiew verfügt über eine große Anzahl von äußerst sehenswerten Kirchen und Kathedralen, auch das Goldene Tor, ein historisches Stadttor, welches heute ein Museum beherbergt, ist einen Besuch wert.
Die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sollte man ebenfalls nicht auslassen. In den unterirdischen Gängen und Labyrinthen, den Katakomben, versteckten sich während des Zweiten Weltkriegs die Partisanen.
Ein faszinierendes Ziel ist auch die Stadt Lemberg in Galizien, welche zahlreiche Kathedralen und Kirchen aus dem 14. und 16. Jahrhundert aufweist. Die mittelalterliche Altstadt tut ein übriges, um den Besucher in seinen Bann zu ziehen.
Wer nach so vielen Eindrücken noch einen Badeurlaub anschließen möchte, tut dies am besten auf der Halbinsel Krim. Während viele GUS-Bürger hier traditionell ihren Sommerurlaub verbringen, sind die Badeorte für die Westeuropäer weitgehend Neuland. Jalta und Sewastopol beispielsweise bieten vom Hotel bis zur gemütlichen Pension für jeden etwas und das milde Klima am Schwarzen Meer tut ein übriges, damit man sich hier auf Anhieb wohl fühlt.
Die Ukraine, ein abwechslungsreiches und spannendes Ziel.
Bildquelle: © Helga Ewert / pixelio.de

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