
Transibirische Eisenbahn
Sie gilt zu Recht als legendär: Eine Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn. Und vor allem seit dem Fall des Eisernen Vorhangs reizt dieses Abenteuer immer mehr Menschen.
Die längste durchgehende Eisenbahnverbindung der Welt ist über 9200 km lang und geht von Moskau bis nach Wladiwostok am Pazifik. Die faszinierende Reise führt durch eine beeindruckende, teils karge Landschaft mit vielen Stationen, auf denen man seine Fahrt unterbrechen kann.
Dabei ist es wichtig, die Route vorher festzulegen, da die Bahnfahrkarten nur für den gebuchten Zug gültig sind und zudem für die Erteilung des Visums die geplanten Übernachtungen im Zug oder im Hotel angegeben werden müssen.
Sicherlich ist vielen die Stadt Moskau, evtl. auch noch St. Petersburg bekannt, doch wer kennt schon die Regionen, Orte und Menschen, die nachher kommen? Es ist spannend, die Reise immer wieder zu unterbrechen und die fremden Städte und Kulturen zu erkunden.
Entlang der Strecke gibt es zahlreiche interessante Orte, wie zum Beispiel Jekaterinburg oder Omsk.
Etwa 1777 km nach Moskau beginnt Sibirien, ein Land mit gigantischen Ausmaßen und einer beeindruckenden Landschaft. Die bekannteste Stadt Sibiriens ist Nowosibirsk, heute ein bedeutendes Industriezentrum mit vielen Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Alexander-Newski-Kathedrale.
Wer mit der „Transsib“ – wie sie meist genannt wird – reist, sollte auf jeden Fall einen Abstecher zum Baikalsee machen. Dieser berühmte See gilt als der älteste und tiefste der Erde, denn er ist sagenhafte 1637 m tief.
Endstation der unvergesslichen Reise mit der Transsib ist schließlich die Stadt Wladiwostok am Pazifik, die Hauptstadt der Mongolei.
Wer einmal diese legendäre Fahrt unternommen hat, behält unvergessliche Eindrücke zurück.
Bildquelle: pixelio.de / Jerzy

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