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Galicien – Spaniens „wilder“ Nordwesten

Spanien – das bedeutet für viele Touristen volle Strände, riesige Hotelanlagen und Partymeile.
Spanien – das bedeutet aber auch unberührte Natur, hohe Klippen und menschenleere Küstenregionen. So wie in Galicien.galicien

Der Tourismus hat sich in diese Region im Nordwesten bislang kaum verirrt und so kommen hier Individualisten voll auf ihre Kosten.

Die beeindruckende zerklüftete Küste wird von vielen Fjorden durchzogen, die tief in das Land hineinreichen. Eine kleine, der Küste vorgelagerte Inselgruppe zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten des Landes: Die Islas Cies.

Ist die Region möglicherweise bei vielen relativ unbekannt, so ist doch deren Hauptstadt sicherlich fast jedem ein Begriff: Santiago de Compostela.
Die Stadt ist Zielort des berühmten Jakobsweges und für Abertausende von Pilgern ist nach einem anstrengenden Marsch die Kathedrale, welche als Grabeskirche des Apostels Jakobus gilt, der erklärte Höhepunkt ihrer Reise.

Wer über eine entsprechende Kondition verfügt, sollte auch die 242 Stufen des Herkules-Turmes erklimmen, belohnt wird man auf diesem aus dem Jahre 110 stammenden Leuchtturm mit einem herrlichen Blick auf den Atlantik.

Als größte Stadt der Region gilt Vigo, die über eine sehr sehenswerte Altstadt verfügt.
Lugo hingegen ist sogar von noch komplett erhaltenen römischen Mauern umgeben.
Wer diese „Ecke“ Spaniens kennen lernt, wird auf malerische Orte, idyllische Dörfer und zauberhafte Städte mit alten Kathedralen stoßen.

Galicien – Spanien von einer bislang unbekannten Seite.

Bildquelle: epmuts / pixelio.de

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