War noch vor einigen Jahren der Ruf Kolumbiens nicht gerade der beste, entwickelt sich dieses Land in Südamerika inzwischen mehr und mehr zu einem beliebten Reiseziel.
Früher war das Image dieses beeindruckenden Landes geprägt von Kriminalität und Kokain, doch inzwischen entdecken immer mehr Touristen diese Republik, die als einzige in Südamerika sowohl an das Karibische Meer als auch an den Pazifik grenzt.
Kolumbien verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna mit tropischem Regenwald, aktiven Vulkanen in den Anden und dem höchsten Küstengebirge der Welt.
Die Karibikküste hingegen ist ziemlich eben, hier finden sich bislang noch nicht allzu viele Hotels, doch gerade das ist es auch, was für viele Reisende den Reiz dieses Landes ausmacht: Eine urwüchsige Naturlandschaft, in der es noch keinen Massentourismus gibt.
Ganz besonders spannend ist eine Tour in das Amazonasgebiet, sei es auf ausgedehnten Wanderungen oder Ausflügen mit dem Boot, wobei man tief in dieses schier undurchdringlich wirkende Gebiet vordringt.
Ein besonders faszinierendes Erlebnis ist ein Besuch in Ciudad Perdida, der „verlorenen Stadt“. Diese im Urwald von Tayrona inmitten der Sierra Nevada liegende Stadt stammt etwa aus dem 13./14. Jahrhundert und gilt als eine der größten wiederentdeckten präkolumbianischen Städte in ganz Südamerika.
Sozusagen ein Geheimtipp ist die Region Chocó, hier können in der Solano-Bucht während der Paarungszeit zwischen Juli und Oktober Buckelwale beobachtet werden.
Die Städte Kolumbiens lohnen auf jeden Fall einen Besuch, sei es nun die Hauptstadt Bogota, das zauberhafte Cartagena an der Karibikküste oder Santa Marta. „Aussteiger“ lieben vor allem den kleinen Fischerort Taganga.
Doch im Prinzip spielt es keine Rolle, welche Gegend Kolumbiens man ansteuert. Das Land ist unglaublich beeindruckend und anziehend, voller liebenswerter Menschen und einer faszinierenden Natur.
Bildquelle: Richard / pixelio.de
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