Hoch im Norden Skandinaviens gibt es sie noch: Die unberührte, nahezu menschenleere Natur, die zu Recht den Beinamen „Letzte Wildnis Europas“ trägt. Diese beeindruckende Region erstreckt sich überwiegend über Finnland und Schweden, aber auch zum Teil noch über Norwegen und Russland.

Erwartet man vielleicht bei dieser Bezeichnung zunächst nur endlos öde Steppen, so wird man schnell von dieser abwechslungsreichen und ursprünglichen Natur in seinen Bann gezogen: Karge Berggipfel, tiefe grüne Täler und endlos scheinende urwüchsige Wälder. Was jedoch unbestritten hier am meisten fasziniert, sind zum einen die Mitternachtssonne und zum anderen das schon beinahe mystisch wirkende, unglaublich schöne Nordlicht.
Die beste Art, die Region zu erkunden ist eine Wanderung auf dem 450 km langen Königsweg, der in Abisko beginnt.
Ein besonderes Highlight für jeden Urlauber ist es auch, Lappland auf dem Hundeschlitten zu entdecken. Dabei trifft man auf die Sami, die „Ureinwohner“ Lapplands, und in ihren Dörfern erhält man einen interessanten Einblick in deren Leben und Kultur.
Dabei hat diese Region Nordskandinaviens auch zahlreiche Aktivitäten zu bieten. Eine Rentiersafari begeistert Jung und Alt und wer sich gerne sportlich betätigt, dem stehen Wildwasser-Rafting, Bergsteigen, Eisklettern oder Skifahren zur Auswahl.
Wer in Lappland Urlaub macht, sollte keinesfalls sich nur auf einen Ort beschränken. Zu reizvoll ist diese Gegend und fast überall gibt es gemütliche Hotels oder Ferienwohnungen, in denen man sich auch auf Grund der herzlichen unkomplizierten Art der Menschen auf Anhieb wohl fühlt.
In Rovaniemi – der Heimat des Weihnachtsmannes – gibt es sogar ein Hotel aus Eis, ein Erlebnis das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.
Es heißt, dass man Lappland entweder lieben oder hassen würde. Dies für sich herauszufinden, ist alleine schon spannend.
Bildquelle: © rebel / pixelio.de

0 Kommentare zu “Lappland – Die letzte Wildnis Europas”
Diskutieren Sie mit.