Gehört Griechenland zu den Top-Reisezielen aller Sonnenhungrigen, so gilt eine Insel in der Nordägäis fast noch als Geheimtipp: Lesbos.
Die drittgrößte der griechischen Inseln ist vom Massentourismus noch nicht überrollt und so findet der Erholungsuchende hier genau das, was er so nötig braucht: Ruhe und Entspannung – und dies alles in einer herrlichen Naturlandschaft.
Anstatt anonymer Hotelbunker gibt es kleine, familiäre Pensionen, in denen man sich beinahe wie zu Hause fühlt. Auf Lesbos finden sich tiefe Wälder, malerische Dörfer und selbst in der Hochsaison fast menschenleere Strände.
Nicht zu vergessen die faszinierenden Baudenkmäler aus der Antike. Zahlreiche historische Bauwerke fesseln noch heute die Besucher, so etwa in der Stadt Mytilini der antike Hafen und die Festung aus dem 6. Jahrhundert, das römische Aquädukt bei Moria oder das antike Theater.
In Kalloni fasziniert das Kloster Limonos aus dem 16. Jahrhundert ausschließlich Männer – denn Frauen haben dort leider keinen Zutritt.
Wer das griechische Nationalgetränk – den Ouzo – liebt, kennt sicherlich Plomari. In dieser Stadt an der Südküste werden die besten Ouzo-Sorten destilliert. Die Stadt strahlt heute noch mit seinen malerischen Gassen, beeindruckenden Herrenhäusern und alten Gerbereien einen romantischen Charme aus, dem sich niemand entziehen kann.
Äußerst empfehlenswert ist auch die Gemeinde Petra im Nordwesten von Lesbos. Hier sollte man sich auf jeden Fall die Mühe machen, die 114 in den Fels gemeißelten Stufen zur Kirche Panagia Glykofiloussa hinaufzusteigen, denn der Ausblick von dort ist atemberaubend.
Lesbos – Eine Insel für Individualisten und all jene, die das Besondere lieben.
Bildquelle: © Domaris / pixelio.de

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