Während man hierzulande bereits sehnsüchtig auf den Frühling wartet, sich durch kalte Nächte und nebelverhangene Tage quält, ist auf Madeira (Portugal) die ersehnte Jahreszeit bereits in vollem Gange. 
Dabei ist die Insel im Atlantik weniger für den klassischen Badeurlaub, als vielmehr für gemütliche Wanderungen in einer atemberaubenden Naturlandschaft geeignet. Der höchste Berg Madeiras, der 1862 m hohe Pico Ruivo, ist sogar für weniger geübte Wanderer leicht zu bezwingen. Die Küste ist felsig und steil, bietet aber einen einzigartigen Blick auf die unendliche Weite des Meeres.
Es gibt zwar kaum Strände zum Baden, aber zahlreiche Wassersportarten wie Surfen, Tauchen oder Wasserski lassen keine Langeweile aufkommen.
Ein besonders faszinierendes Erlebnis sind die vorbeiziehenden Wale und Delfine, die man hier sogar beobachten kann.
Durch das milde Klima gibt es auf Madeira eine reiche Pflanzenwelt und faszinierende Naturschauspiele wie etwa die Hänge der Vulkangebirge, tiefe Schluchten und romantische Wasserfälle. Hier scheint der Frühling nie zu enden und so ist die Insel das ganze Jahr über ein begehrtes Reiseziel mit exklusiven Hotels und gemütlichen Ferienwohnungen.
Wer sich zum Beispiel jeden Frühling in einem Hotel auf Mallorca einmietet, um den Farbenrausch der Mandelblüte zu bewundern, sollte erst einmal die unglaubliche Blütenvielfalt Madeiras erleben. Ein Anblick, den man wohl nicht vergisst.
Die Hauptstadt Madeiras ist Funchal, eine lebhafte Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie etwa die Kathedrale Sè oder die Kirche Nossa Senhora do Monte. In São Vicente besteht die Möglichkeit, alte Lavakanäle zu erkunden.
Wer sich Zeit nimmt, um Madeira richtig kennen zu lernen, stößt auf malerische Fischerdörfer und bezaubernde Ortschaften inmitten einer beeindruckenden Naturlandschaft.
Eine Insel, auf welcher der Frühling niemals endet.
Bildquelle: © Ronny Senst / pixelio.de

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