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München nach dem Oktoberfest

Die Wiesn ist vorbei, und damit auch der riesige Besucherandrang in der bayrischen Landeshauptstadt. Der Duft von Brathendln, Ochsenbraterei, Brezen und Würstl ist verflogen, die Bedienungen sind wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Alle Fahrgeschäfte haben die Stadt wieder verlassen, um noch das eine oder andere Herbstfest zu besuchen, oder sich auf die Winterpause vorzubereiten.
Auch die Dirndl und Lederhosen sind wieder im Schrank verpackt und warten auf ihren nächsten Einsatz. Blasmusik und Festkapellen haben längst wieder anderes zu tun - fast ist es, als wäre die Münchner Gemütlichkeit wieder zurückgekehrt. Das übliche emsige Treiben in der Stadt ist wieder zu finden. Tram für Tram und U-Bahn für U-Bahn sind wieder unterwegs, um die Arbeitenden und Einkaufenden wieder an ihre Ziele in der Stadt zu bringen.

Auf dem Flughafen landen diejenigen Münchner, die dem Trubel des Oktoberfestes durch eine Urlaubsreise entfliehen wollten – und auch über die Autobahnen kann man den Rückreiseverkehr der letzten Flüchtlinge der fünften Münchner Jahreszeit verbuchen. Nun ist wieder Zeit, sich dem Deutschen Museum, der Pinakothek oder anderen Museen in der Stadt zu widmen. Die Biergärten in München machen sich zwar langsam für den baldigen Winter bereit, doch die urigen Münchener Wirtshäuser – und allen voran das Hofbräuhaus – sind nicht mehr so überfüllt, dass man dort kaum einen Platz bekommen kann.

Alles wird wieder typisch Münchnerisch – wie jedes Jahr, jedes Jahrzehnt. Die Stadt atmet auf und durch – und mit ihr die Menschen, die sich jedes Jahr wieder auf das größte aller Volksfeste freuen. Schon bald – in nur 11 Monaten – ist es wieder so weit.

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