Fällt der Name Transsilvanien, gibt es wohl kaum jemanden, der nicht sofort an blutsaugende Vampire, an Holzpflöcke und Knoblauchzehen denkt.
Dass Transsilvanien ein ungemein reizvolles Reiseziel ist, wissen die wenigsten
.
Von den mächtigen Karpaten umschlossen, liegt die Region „jenseits des Waldes“ – wie die wörtliche Übersetzung lautet – im Herzen Rumäniens und wer hier Urlaub macht, wähnt sich jäh zurückversetzt in die Vergangenheit.
So wie etwa in dem malerischen Dorf Sibiel, scheint vielerorts in Rumänien die Zeit einfach stehen geblieben zu sein. Da rattern Ochsenfuhrwerke über das Kopfsteinpflaster und eine Kuhherde wird durch das Dorf auf die Weide getrieben. Hier ein völlig normaler Anblick.
Liegt man dort gemütlich auf der Terrasse des Hotels oder der Pension, hört man anstelle des Heulens von Wölfen das Rauschen der idyllischen Wälder.
Transsilvanien ist ein wahres Paradies für alle Naturliebhaber, die hier sanfte Hügel, endlose Wälder und steile Felsen vorfinden. „Gekrönt“ wird sozusagen diese traumhafte Landschaft von mittelalterlichen Städten und kleinen ursprünglichen Dörfern.
Wer sich dennoch der Faszination der legendären Romangestalt von Bram Stoker nicht entziehen kann, sollte sich auf jeden Fall in der Nähe von Brasov das Schloss Brann ansehen, in welchem der für seine Blutgier bekannte Fürst Vlad Dracul gelebt hat.
Die Hauptstadt Transsilvaniens – Klausenburg – bezaubert seine Besucher durch die berühmte Spiegelstraße. Nicht minder sehenswert ist die Michaelskirche.
Die Region Transsilvanien – auch bekannt als Siebenbürgen – ist ein perfektes Reiseziel für all jene, die in ihrem Urlaub noch etwas Neues entdecken wollen.
Bildquelle: Lothar Henke / pixelio.de
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