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Mit dem Haustier in die Ferien

haustierGlaubt man der Statistik, gibt es in Deutschland in jedem zweiten Haushalt ein Tier. Die häufigsten davon sind unbestritten die Katzen, dicht gefolgt von den Hunden. Aber auch andere Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen und Vögel halten verstärkt Einzug in unser Leben daheim. Doch was tun, wenn der Urlaub vor der Tür steht?

Gibt man Hamster oder Kaninchen bei einem freundlichen Nachbarn oder in einer Tierpension ab, gestaltet sich dies in anderen Fällen nicht ganz so einfach.
Katzen sind Einzelgänger und kommen auch einmal einige Tage ohne Herrchen und Frauchen aus, so lange ihnen jemand pünktlich das Futter kredenzt.


Doch was tun mit dem Hund? Ganz abgesehen davon, dass ein Hund täglich seinen Auslauf benötigt und deutlich darunter leidet, so lange Zeit ohne sein geliebtes Herrchen zu sein, wollen auch immer mehr Tierbesitzer ihren Vierbeiner nicht zuhause zurücklassen.
Und so setzt sich spürbar immer deutlicher ein gewisser Trend durch: Urlaub mit dem Haustier.

Viele Urlaubsziele und Ferienquartiere reagieren bereits auf diese Entwicklung und so sind dort auch die vierbeinigen Gäste gerne gesehen.
So gibt es etwa im Ostseebad Damp einen sehr schönen Hundestrand, viele Rasenflächen und Wälder. Ausgelassenes Toben am Strand und lange Spaziergänge machen Herrchen und Hund gleichermaßen fit. Ganz abgesehen davon, dass Hunde ja von Haus aus Wasserratten sind. Doch man sollte anschließend daran denken, das Salzwasser aus dem Fell zu spülen und dem Hund genügend Trinkwasser bereitzustellen.
Auch in vielen Pensionen in der Lüneburger Heide sind Vierbeiner herzlich willkommen und die wunderschöne Umgebung mit ausgedehnten Wanderrouten bereitet der ganzen Familie Freude und Abwechslung.

Obwohl inzwischen in vielen Urlaubsregionen erfreulicherweise Ferien mit Hund möglich sind, sollte man dennoch einiges beachten, bevor es mit Bello oder Waldi auf die Reise geht.

Verreist man in das EU-Ausland, ist ein Heimtierausweis mit Tollwutschutzimpfung erforderlich. Dies sollte man rechtzeitig vor Fahrtantritt beachten.

Das beliebteste Verkehrsmittel bei diesen Reisen ist das Auto. Hier können die Pausen individuell abgestimmt und den Bedürfnissen des Hundes angepasst werden.
Hunde, die das Autofahren nicht gewöhnt sind, sollten langsam desensibilisiert werden, in dem man mehrere kurze Fahrten mit ihnen unternimmt.
Wichtig ist auch der richtige Transport. Am sichersten für alle Mitfahrer ist ein Trenngitter oder – bei kleineren Hunden – eine entsprechende Transportbox. Besonders wohl fühlt sich das Tier auch, wenn man entweder das Hundekörbchen von zuhause oder zumindest die gewohnte Schlafdecke mitnimmt.

Beachtet man diese Dinge, steht den schönsten Wochen des Jahres mit der „kompletten“ Familie nichts mehr im Wege.

Bildquelle: © Carsten Grunwald / pixelio.de

2 Kommentare zu “Mit dem Haustier in die Ferien”

  1. #1 Carsten Grunwald
    on Jul 21st, 2009 at 20:05

    Ja, Urlaub mit Haustieren geht, das Foto oben ist schließlich im Urlaub entstanden. Das Tier ist mit Sicherheit dankbar dafür.
    Carsten

  2. #2 Dirk
    on Jul 15th, 2010 at 17:14

    Wau! Den Hunden gefällt’s wahrscheinlich. Aber Hundehaufen am Strand und auf Liegewiesen sind nun wirklich nicht so toll. Mein Appell an alle Mit-dem-Hund-in-den-Urlaub-Fahrer: Nehmt bitte Rücksicht!

    Welche Erfahrungen haben Ferienhausvermieter mit Hunden? Sollte man hier tolerant sein? Oder leidet das Objekt?

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