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Verreisen mit Hund

Sich für die schönsten Wochen im Jahr von seinem vierbeinigen Liebling zu trennen, kommt
für viele Hundebesitzer nicht in Frage. Egal, ob die Pension im Schwarzwald, das Ferienhaus
an der Cote d’Azur oder ein Zimmer im Hotel in Thailand – der Hund muss mit.hund
Natürlich muss man sich vor der Abreise überlegen, ob der Hund sich im Urlaubsland auch
wohl fühlt, und ob sich der Aufwand, bezüglich Impfungen, Chip und „Reisepass“ für Bello
auch wirklich lohnt.

Bei Wanderungen im Schwarzwald ist es natürlich kein Problem, den Hund mitzunehmen,
doch wenn eine lange Flugreise und der Urlaub in einem heißen Land, dessen Klima der
Vierbeiner nicht gewohnt ist, anstehen, sollte man nachdenken, ob man dem Tier einen
Gefallen tut. Auch wenn man viele Städtebesichtigungen, Theaterbesuche oder andere
Aktivitäten geplant hat, bei denen der Hund nicht mitkommen kann, sollte man ihm nicht
zumuten, Stunden lang in einem fremden Zimmer allein zu bleiben.

Hier wäre es wohl besser, den Hund bei Freunden oder Verwandten unterzubringen, oder ihm
die Strapazen der Reise durch den Aufenthalt in einer netten Tierpension zu ersparen. Aus
reinem Egoismus das Tier zur Reise zu zwingen, ist nicht angebracht.

Bei längeren Fahrten mit dem Auto muss man dem Liebling einige Pausen gönnen, in denen
er Wasser bekommt, und sich die Beine etwas vertreten kann. Da das aber auch dem Fahrer
nicht schadet, ist dies wohl nicht als besonderer Aufwand zu betrachten. Wichtig ist, die
Impfvorschriften des Urlaubslandes strikt einzuhalten. Falls der kleine Freund etwas verwöhnt
ist, sollte man auch ausreichend Futter mitnehmen, für den Fall, dass er das vor Ort zu
kaufende „Fresschen“ nicht akzeptiert.

Nach reiflicher Überlegung kann ein Urlaub mit Hund für Herrchen und Tier schön werden –
aber die Freude, sich nach einer oder zwei Wochen wieder zu sehen, ist auch nicht ohne.

Bildquelle: © SvS1985 / pixelio.de

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